Login

Empfehlungen zur Nachbehandlung nach einer plastisch-chirurgischen Operation

Diese Empfehlungen können lediglich als eine allgemeine Richtlinie verstanden werden. Sie können nie die individuell notwendigen Beratungen mit Ihrem Operateur ersetzen. Falls bei Ihnen Unklarheiten oder Unsicherheiten aufkommen, setzen Sie sich bitte mit unserer Praxis oder Ihrem Operateur in Verbindung.

Für plastisch-chirurgische Operationen allgemein

Lagerung
In den ersten Nächten nach der Operation ist es ratsam, auf dem Rücken zu schlafen und den Oberkörper erhöht zu lagern. Dadurch kann die Flüssigkeit, die die Schwellung verursacht, leichter zum Herz hin ablaufen. Im Liegen ist der Messpunkt für die Herzhöhe etwa am Hinterrand des Brustmuskels. Der operierte Körperteil sollte hier 6 – 8 cm höher liegen

Verband
Der Pflasterverband soll unverändert bleiben bis zum Wiederbesuch in unserer Praxis.  Sie können mit dem Verband sofort duschen, aber ohne Seife auf dem Verband. Nach dem Duschen tupfen Sie bitte den Verband vorsichtig trocken und fönen ihn trocken.
Meistens ist das Tragen eines BHs nach der Operation nicht erforderlich.
Falls wir Ihnen einen BH empfohlen haben, sollte dieser während des ersten Monats Tag und Nacht getragen werden. Danach braucht der BH nur tagsüber getragen werden.

Schwellungen und Blutergüsse
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff kann es zu Schwellungen und Blutergüssen  kommen. Sie erreichen oft am 2. oder 3. Tag den Höhepunkt und bilden sich im Laufe von 5-10 Tagen wieder zurück. Eine leichte Kühlung vermindert die Schwellung und lässt sie rasch abklingen. Die optimale Kühltemperatur liegt bei etwa 15 Grad Celsius. Wir empfehlen die Durchführung von Lymphdrainagen. Abschwellende Medikamente können hierbei unterstützend wirken.
Sollte die Schwellung oder ein Bluterguss stärker sein (Bluterguss tastbar – Formveränderung – Größenveränderung) setzen sie sich bitte gleich mit uns in Verbindung.

Schmerzen
Nach der Operation kann ein Druckgefühl, leichtes Ziehen oder Brennen auftreten, üblicherweise aber keine stärkeren Schmerzen. Sollten stärkere Schmerzen auftreten, bitten wir Sie, sich mit uns in Verbindung zu setzen.
Bei Schmerzen können Sie zusätzlich ein leichtes Schmerzmittel (z.B. Paracetamol für einen bis drei Tage) einnehmen. Gegen Schwellungen und gegen Schmerzen hilft meist Ibuprofen gut. Es soll aber nicht bei empfindlichem Magen und Neigung zu Sodbrennen verwendet werden. Auch sonst ist es sinnvoll, dazu ein Magenschutzmittel (z.B. Pantozol) zu nehmen.
Bromelain-Kapseln oder auch Arnika Kügelchen D 30 werden gerne gegen die Schwellung verwendet.

Gefühlsstörungen
In den ersten Wochen nach der Operation kann das Hautgefühl im operierten Bereich verändert sein. Mit der Regeneration der Nerven erholt sich dies meist in kurzer Zeit. Die Nervenregeneration können Sie durch Einnahme von Vitamin B-Komplex unterstützen.

Fadenentfernung
Wird die Haut mit selbst auflösbaren Materialien genäht (Intrakutannaht), verbleiben diese in der Haut, schienen diese und führen so zu einer verbesserten Narbenbildung. Die Fadenenden werden bereits nach wenigen Tagen unter die Haut gekürzt.

Narbenpflege
Die beste Narbenbehandlung ist eine Druckbehandlung, die wir ihnen gerne erklären. Man beginnt damit etwa zwei Wochen nach Operation. Zusätzlich ist die Verwendung einer Creme sinnvoll, um die Narbe geschmeidig zu halten.
Auch spezielle Narbencremes können verwendet werden, bringen meistens aber nicht wirklich viel. Eine sehr gute, aber auch aufwändige Narbennachbehandlung kann mit Silikonfolien durchgeführt werden. Die Narbenbehandlung kann bis zu einem Jahr sinnvoll sein.

Sonne
In den Wochen vor und nach der Operation ist es sinnvoll, eine stärkere Sonnenbestrahlung mit Vorbräunen zu vermeiden. Dagegen ist der Erhalt der Grundbräunung meist kein Problem. Dies hängt aber stark von Ihrem Hauttyp ab. Hier werden wir Sie gerne beraten.

Aktivität
Für eine gute Wundheilung ist eine gezielte Ruhigstellung wichtig. Während der ersten Zeit nach der Operation sollen alle Muskelanstrengungen, die das Operationsgebiet in Unruhe bringen, wie z. B. Bettenmachen, Wäscheaufhängen usw. vermieden werden. Nach ungefähr 3 Wochen können Sie der normalen Arbeit wieder nachgehen. Kräftigere Aktivitäten aber, wie Schwimmen, Tennis, Reiten, Ballett, Skilaufen oder ähnliches müssen mindestens 5-8 Wochen vermieden werden.

Empfehlungen zur Nachbehandlung nach einer Brustoperation

Lagerung
In den ersten Nächten nach der Operation ist es ratsam, auf dem Rücken zu schlafen und den Oberkörper erhöht zu lagern. Dadurch kann die Flüssigkeit, die die Schwellung verursacht, leichter zu Herz hin ablaufen.

Verband
Der Pflasterverband soll unverändert bleiben bis zum Wiederbesuch in unserer Praxis.
Sie können mit dem Verband sofort duschen, aber ohne Seife auf dem Verband. Nach dem Duschen tupfen sie bitte den Verband vorsichtig trocken und föhnen ihn trocken.
Meistens ist das Tragen eines BH´s nach der Operation nicht erforderlich.
Falls wir Ihnen einen BH empfohlen haben, sollte dieser während des ersten Monats Tag und Nacht getragen werden. Danach braucht der BH nur tagsüber getragen werden.
 
Schwellungen und Blutergüsse
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff kann es zu Schwellungen kommen. Sie erreichen in den ersten Tagen den Höhepunkt und bilden sich danach wieder zurück. Eine leichte Kühlung vermindert die Schwellung und lässt sie rasch abklingen. Die optimale Kühltemperatur liegt bei etwa 15 Grad Celsius. Wir empfehlen die Durchführung von Lymphdrainagen. Abschwellende Medikamente können hierbei unterstützend wirken. Auch Arnika Kügelchen C 30 oder Bromelain werden gerne gegen die Schwellung verwendet.

Schmerzen
Nach der Operation kann ein Druckgefühl, leichtes Ziehen oder Brennen auftreten, üblicherweise aber keine stärkeren Schmerzen. Sollten stärkere Schmerzen auftreten, bitten wir Sie, sich mit uns in Verbindung zu setzen.
Zusätzlich können Sie ein leichtes Schmerzmittel (z.B. Paracetamol 500 6-stündlich für einen bis drei Tage) einnehmen. Gegen Schwellungen und gegen Schmerzen hilft meist Ibuprofen 3 x 400 (bis 800) mg gut. Es sollte aber nicht bei empfindlichem Magen und Neigung zu Sodbrennen verwendet werden. Auch sonst ist es sinnvoll, dazu ein Magenschutzmittel (z.B. Ranitidin) zu nehmen.

Gefühlsstörungen
In den ersten Wochen nach der Operation kann das Hautgefühl im operierten Bereich verändert sein. Mit der Regeneration der Nerven erholt sich dies meist in kurzer Zeit. Die Nervenregeneration können Sie durch Einnahme von Vitamin B-Komplex unterstützen, normale Dosierung, nicht überdosieren.

Fadenentfernung
Wird die Haut mit selbst auflösbaren Materialien genäht (Intrakutannaht), verbleiben diese in der Haut, schienen diese und führen so zu einer verbesserten Narbenbildung. Die Fadenenden werden bereits nach wenigen Tagen unter die Haut gekürzt.

Narbenpflege
Die beste Narbenbehandlung ist eine Druckbehandlung, die wir ihnen gerne erklären. Man beginnt damit zwei bis drei Wochen nach Operation. Zusätzlich ist die Verwendung einer Creme sinnvoll. Spezielle Narbencremes können verwendet werden, meist reicht aber eine gute Hautpflegecreme, beispielsweise eine Basiscreme. Unter Umständen kann auch die Verwendung von Silikonfolien sinnvoll sein. Die Narbenbehandlung kann bis zu einem Jahr sinnvoll sein.

Sonne
In den ersten Wochen nach der Operation ist es sinnvoll, eine stärkere Sonnenbestrahlung zu vermeiden. Wie es dann weiter geht, hängt stark von Ihrem Hauttyp ab. Hier werden wir Sie gerne beraten.

Aktivität
Während der ersten Zeit nach der Operation sollen alle Muskelanstrengungen, die das Operationsgebiet in Unruhe bringen, wie z. B. Bettenmachen, Wäscheaufhängen usw. vermieden werden. Nach ungefähr 3 - 4 Wochen können Sie der normalen Arbeit wieder nachgehen. Kräftigere Aktivitäten aber, wie Schwimmen, Tennis, Reiten, Ballett, Skilaufen oder ähnliches sollten im Interesse einer guten Heilung mindestens 5-8 Wochen vermieden werden.

Empfehlungen zur Nachbehandlung nach einer Gesichtsoperation

Lagerung
In den ersten Nächten nach der Operation ist es ratsam auf dem Rücken zu schlafen und Oberkörper leicht erhöht zu lagern.

Verband
Große Verbandswechsel gehören in der plastischen Gesichtschirurgie längst der Vergangenheit an. Sie haben also keine Unannehmlichkeiten zu befürchten.
Sollten Sie einen kleinen Pflasterverband bekommen haben, so kann dieser unverändert bleiben bis zum Wiederbesuch in unserer Praxis. Sie können mit dem Verband sofort duschen, aber ohne Seife auf dem Verband. Nach dem Duschen tupfen sie bitte den Verband vorsichtig ab und föhnen ihn trocken.
Beim Wiederbesuch in unserer Praxis nach etwa einer Woche wird der Pflasterverband dann abgenommen und die außen liegenden Fäden bereits entfernt.

Schwellungen und Blutergüsse
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff kann es zu Schwellungen kommen. Sie erreichen in den ersten Tagen den Höhepunkt und bilden sich danach wieder zurück. Eine leichte Kühlung vermindert die Schwellung und lässt sie rasch abklingen. Die optimale Kühltemperatur liegt bei etwa 15 Grad Celsius. Wir empfehlen die Durchführung von Lymphdrainagen. Abschwellende Medikamente können unterstützend wirken. Auch Arnika Kügelchen C 30 oder Bromelain werden gerne gegen die Schwellung verwendet.
Auch Ihre eigene Aktivität – beispielsweise beim leichten entspannten Spazierengehen – wirkt sich positiv auf die Schwellung aus. Lassen Sie sich jedoch bei Ihrem ersten Aufstehen nach der Operation von unseren Pflegekräften die richtige Hilfestellung geben.
Trotz sorgfältiger Blutstillung kann es zu einem Nachsickern von Blut in der Wunde kommen. Dies wird während der ersten Tage nach der Operation über die Drainage abgeleitet.

Ziehen, Brennen
Nach der Operation kann es zu kurzzeitig auftretende Beschwerden kommen wie Druckgefühl, leichtes Ziehen oder Brennen, üblicherweise aber keine stärkeren Schmerzen. Sollten stärkere Schmerzen auftreten, bitten wir Sie, sich mit uns in Verbindung zu setzen.
Zusätzlich können Sie ein leichtes Schmerzmittel (z.B. Paracetamol 500 6-stündlich für einen bis drei Tage) einnehmen. Gegen Schwellungen und gegen Schmerzen hilft meist Ibuprofen 3 x 400 (bis 800) mg gut. Es sollte aber nicht bei empfindlichem Magen und Neigung zu Sodbrennen verwendet werden. Auch sonst ist es sinnvoll, dazu ein Magenschutzmittel (z.B. Ranitidin) zu nehmen.

Gefühlsstörungen
In den ersten Wochen nach der Operation kann das Hautgefühl im operierten Bereich verändert sein. Mit der Regeneration der Nerven erholt sich dies meist in kurzer Zeit. Die Nervenregeneration können Sie durch Einnahme von Vitamin B-Komplex unterstützen, normale Dosierung, nicht überdosieren.

Aktivität
Während der ersten Zeit nach der Operation sollen alle Muskelanstrengungen, die das Operationsgebiet in Unruhe bringen, wie z. B. Bettenmachen, Wäscheaufhängen usw. vermieden werden. Nach ungefähr drei Wochen können Sie der normalen Arbeit wieder nachgehen. Kräftigere Aktivitäten aber, wie Schwimmen, Tennis, Reiten, Ballett, Skilaufen sollten im Interesse einer guten Heilung noch einige Zeit vermieden werden. Auch hier beraten wir Sie gern individuell.

Fadenentfernung
Wird die Haut mit selbst auflösbaren Materialien genäht (Intrakutannaht), verbleiben diese in der Haut, schienen diese und führen so zu einer verbesserten Narbenbildung. Die Fadenenden, die aus der Haut herausschauen, werden eine Woche nach Operation entfernt.

Narbenpflege
Die beste Narbenbehandlung ist eine Druckbehandlung, die wir ihnen gerne erklären. Man beginnt damit zwei bis drei Wochen nach Operation. Zusätzlich ist die Verwendung einer Creme sinnvoll. Spezielle Narbencremes können verwendet werden, meist reicht aber eine gute Hautpflegecreme, beispielsweise eine Basiscreme. Unter Umständen kann auch die Verwendung von Silikonfolien sinnvoll sein. Die Narbenbehandlung kann bis zu einem Jahr sinnvoll sein.

Haare waschen
Bei Operationen wie z.B. Facelift werden schon bei der Operation die Haare gewaschen. Üblicherweise kann man nach Operationen im Gesicht schon sehr bald (nach ein bis drei Tagen) ohne Probleme duschen oder die Haare waschen.

Hautpflege
Zur Gesichtsreinigung nach der Operation haben sich Reinigungstücher bewährt. Es empfiehlt sich, mit der Anwendung von kosmetischen Produkten eine bis zwei Wochen zu warten. Die Wundnähte müssen geschont werden, gerade in der ersten Woche. Die umgebende Haut kann man vorsichtig mit einer Creme behandeln.

Sonne  
In den ersten Wochen nach der Operation ist es sinnvoll, eine stärkere Sonnenbestrahlung auf das Gesicht zu vermeiden. Wie es dann weiter geht, hängt stark von Ihrem Hauttyp ab. Hier werden wir Sie gerne beraten.

Von der Einhaltung dieser Verhaltensregeln hängt der Erfolg der Operation wesentlich ab, da bei einer Überbelastung die Nähte, mit denen der Bruch, bzw. die Rektusdiastase verschlossen ist, ausreißen könnten.

Empfehlungen zur Nachbehandlung nach einer Bauchdeckenoperation - Abdominoplastik

Lagerung
In den ersten Nächten nach der Operation ist es ratsam auf dem Rücken zu schlafen und Oberkörper und Beine leicht erhöht zu lagern, um die Bauchdecke zu entlasten. Und es ist gut darauf achten, dass nur wenig Spannung im Narbenbereich entsteht. Hierzu kann man in den ersten Tagen je nach Spannungsgefühl auch eine Schonhaltung beim Stehen und Gehen einzunehmen.

Verband
Sie können mit dem Verband sofort duschen, aber ohne Seife auf dem Verband. Nach dem Duschen tupfen sie bitte den Verband vorsichtig ab und föhnen ihn trocken.
Der Pflasterverband soll unverändert bleiben bis zum Wiederbesuch in unserer Praxis nach etwa einer Woche. Hier werden auch die außen liegenden Fäden bereits entfernt.

Schwellungen und Blutergüße
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff kann es zu Schwellungen kommen. Sie erreichen in den ersten Tagen den Höhepunkt und bilden sich danach wieder zurück. Eine leichte Kühlung vermindert die Schwellung und lässt sie rasch abklingen. Die optimale Kühltemperatur liegt bei etwa 15 Grad Celsius. Wir empfehlen die Durchführung von Lymphdrainagen. Abschwellende Medikamente können unterstützend wirken. Auch Arnika Kügelchen C 30 oder Bromelain werden gerne gegen die Schwellung verwendet.
Trotz sorgfältiger Blutstillung kann es zu einem Nachsickern von Blut in der Wunde kommen. Dies wird während der ersten Tage nach der Operation über die Drainage abgeleitet).

Ziehen, Brennen
Die Operation umfasst nicht immer nur eine Straffung der Bauchhaut, sondern im Interesse eines besseren Langzeitergebnisses und besseren funktionalen Ergebnisses auch eine Raffung der Bauchmuskulatur. Es erklären sich daraus eventuelle kurzzeitig auftretende Beschwerden. Nach einer Bauchdeckenstraffung kann ein Druckgefühl, leichtes Ziehen oder Brennen auftreten, üblicherweise aber keine stärkeren Schmerzen. Sollten stärkere Schmerzen auftreten, bitten wir Sie, sich mit uns in Verbindung zu setzen.
Zusätzlich können Sie ein leichtes Schmerzmittel (z.B. Paracetamol 500 6-stündlich für einen bis drei Tage) einnehmen. Gegen Schwellungen und gegen Schmerzen hilft meist Ibuprofen 3 x 400 (bis 800) mg gut. Es sollte aber nicht bei empfindlichem Magen und Neigung zu Sodbrennen verwendet werden. Auch sonst ist es sinnvoll, dazu ein Magenschutzmittel (z.B. Ranitidin) zu nehmen.

Probleme bei der Stuhlentleerung
Wie bei jeder plötzlichen Einschränkung der Beweglichkeit kann auch der Darm auf die Bettruhe nach der Operation mit Trägheit reagieren. Hinzu kommt, dass sich der Darm an die engeren Platzverhältnisse in der Bauchhöhle gewöhnen muss. Bitte vermeiden Sie stärkeres Pressen. Die Operationsnarben sind erst nach Ablauf von 6 bis 8 Wochen voll belastbar. Sorgen Sie daher für regelmäßigen weichen Stuhlgang indem Sie viel trinken und sich bewegen.

Thrombose-Vorbeugung
Für Ihren Kreislauf ist die plötzliche erzwungene Ruhe nach der Operation im Bett ungewohnt. Das Blut fließt insbesondere in den Bein- und Beckenvenen langsamer, wodurch es zu kleinen Blutgerinnseln in den Gefäßen kommen kann, die sogenannte Thrombose. Um dieser Gefahr zu begegnen erhalten Sie bereits am Morgen vor der Operation Stützstrümpfe, die Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit solange tragen sollten, bis Sie wieder voll mobil sind. Als zweite wichtige vorbeugende Maßnahme erhalten Sie Medikamente (Thromboseprophylaxe – „Thrombosespritze“), die dem Auftreten von Blutgerinnseln entgegenwirken. Nicht zuletzt ist auch Ihre eigene Aktivität wichtig: Je eher Ihr Kreislauf wieder in Schwung kommt und die Beine beim Laufen das Blut wieder schneller zurückfördern, desto sicherer kann eine Thrombose vermieden werden. Lassen Sie sich jedoch bei Ihrem ersten Aufstehen - spätestens am ersten postoperativen Tag - von unseren Pflegekräften die richtige Hilfestellung geben.

Gefühlsstörungen
In den ersten Wochen nach der Operation kann das Hautgefühl im operierten Bereich verändert sein. Mit der Regeneration der Nerven erholt sich dies meist in kurzer Zeit. Die Nervenregeneration können Sie durch Einnahme von Vitamin B-Komplex unterstützen, normale Dosierung, nicht überdosieren.

Narbenpflege
Die beste Narbenbehandlung ist eine Druckbehandlung, die wir ihnen gerne erklären. Man beginnt damit zwei bis drei Wochen nach Operation. Zusätzlich ist die Verwendung einer Creme sinnvoll. Spezielle Narbencremes können verwendet werden, meist reicht aber eine gute Hautpflegecreme, beispielsweise eine Basiscreme. Unter Umständen kann auch die Verwendung von Silikonfolien sinnvoll sein. Die Narbenbehandlung kann bis zu einem Jahr sinnvoll sein.

Sonne
In den ersten Wochen nach der Operation kann es sinnvoll sein, eine stärkere Sonnenbestrahlung der Narben zu vermeiden. Wie es dann weiter geht, hängt stark von Ihrem Hauttyp ab. Hier werden wir Sie gerne beraten.

Aktivität
Während der ersten Zeit nach der Operation sollen alle Muskelanstrengungen, die das Operationsgebiet in Unruhe bringen, wie z. B. Bettenmachen, Wäscheaufhängen usw. vermieden werden. Nach ungefähr 3 - 4 Wochen können Sie der normalen Arbeit wieder nachgehen. Kräftigere Aktivitäten aber, wie Schwimmen, Tennis, Reiten, Ballett, Skilaufen sollten im Interesse einer guten Heilung mindestens 6-8 Wochen vermieden werden.

In der ersten Woche:
Entlastung der Bauchdecke und schrittweise Aufrichtung, bis Sie wieder gerade gehen können. Möglichst auf Treppensteigen verzichten, aber insgesamt schon bewegen, zum Beispiel langsam spazieren gehen. Das Treppensteigen wird wesentlich leichter und die Bauchdecke dabei weniger belastet, wenn man beim Treppaufwärtsgehen rückwärts geht – abwärts normal.

Die Erste bis sechste Woche:     
Die Bauchdecke möglichst nicht belasten. Bitte leichtes Mieder oder body tragen. Das Mieder gibt der Bauchwand keine wirkliche zusätzliche Stabilität, stützt aber leicht und verbessert die innere und äußere Narbenbildung.

Siebte bis zwölfte Woche:     
Belastung beim Heben langsam steigern.

Ab der dreizehnten Woche:     
Keine Einschränkungen mehr.

Von der Einhaltung dieser Verhaltensregeln hängt der Erfolg der Operation wesentlich ab, da bei einer Überbelastung die Nähte, mit denen der Bruch, bzw. die Rektusdiastase verschlossen ist, ausreißen könnten.

Wir wünschen Ihnen einen perfekten Heilungsverlauf!

© All rights reserved

Add your Content here

Donec quam felis, ultricies nec, pellentesque eu, pretium quis, sem. Nulla consequat massa quis enim. Donec pede justo, fringilla vel, aliquet nec, vulputate eget, arcu.